Leistungen
- Krankengymnastik bzw. Physiotherapie
- Manuelle Therapie
- Krankengymnastik ZNS nach Bobath
- Klassische Massage
- Craniosakrale Behandlungen
- Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn
- Kinesiotape
- Kopfschmerz- und Migränetherapie nach Kern
-
Sensomotorics nach Beate Hagen®
Während meiner Praxistätigkeiten habe ich festgestellt, dass ein 20-Minuten-Takt weder dem Patienten noch den Möglichkeiten des Therapeuten gerecht wird, daher umfassen meine Behandlungseinheiten
- für den Erstbefund im Rahmen des sektoralen Heilpraktikers 30 Minuten
- eine Behandlungseinheit KG/MT mindestens 30-45 Minuten
- Craniosacrale Behandlungen dauern zwischen 60-90 Minuten.
Preise für alle o.g. Behandlungen orientieren sich an den aktuellen Beihilfesätzen des Bundes.
Was versteht man eigentlich unter...?
Physiotherapie (KG): umfasst sowohl Techniken zur Lösung von Spannungen im Bereich der Muskulatur und Faszien, als auch Techniken und Übungen zur Gelenkmobilisation, Dehn- und Kräftigungsübungen – immer angepasst an den jeweiligen Patienten
Manuelle Therapie (MT): ist eine Spezialisierung innerhalb der Physiotherapie, die sich mit der Untersuchung und Behandlung von Beschwerden und Funktionsstörungen am Bewegungsapparat beschäftigt und spezifische Mobilisationstechniken für das Gelenk-, Muskel- und Nervensystem umfasst. Es können sehr viele orthopädische Krankheitsbilder sowohl im akuten als auch im chronischen Stadium gezielt therapiert oder positiv beeinflusst werden, z.B. Kopfschmerzen, Störungen des Kiefergelenks, Nacken- und Halswirbelsäulenprobleme, Bandscheibenvorfälle etc.
Migräne- und Kopfschmerztherapie nach Kern ist ein sehr erfolgreiches, ganzheitliches Behandlungskonzept. Differenzierte, sanfte physiotherapeutische Maßnahmen werden ergänzt durch eine Wahrnehmungs- und Bewegungsschulung, die dem Körper hilft, Schmerzen zu reduzieren und den verbesserten Zustand langfristig zu stabilisieren.
Krankengymnastik ZNS nach Bobath (KG-ZNS): Entwickelt von Berta Bobath 1943 ist es inzwischen das meist praktizierte Konzept in der Rehabilitation von neurologisch erkrankten Personen, z.B. nach Schlaganfall, Hirnblutung und bei chronischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson etc. Es beruht auf dem Grundsatz der Neuroplastizität, das bedeutet, dass unser Zentralnervensystem (ZNS) und das neuromuskuläre System während unseres ganzen Lebens über eine hohe Reorganisationsfähigkeit verfügen. Die Behandlung orientiert sich immer an dem, was der Patient aktuell kann, welches Ziel er anstrebt und berücksichtigt sein gesamtes psychosoziales Umfeld. Im Rahmen eines 24h-Konzeptes wird interdisziplinär ein Programm erarbeitet, das immer auch einfache Hausaufgaben enthält, um angebahnte Bewegungen erfolgreich in den Alltag zu integrieren und weiter zu fördern.
Craniosacrale Behandlung: Die Craniosacrale Behandlung ist ein Teilbereich der Osteopathie. Zum Craniosacralen System gehören der Kopf (Cranium) und das Kreuzbein (Sacrum) sowie alle dazwischenliegenden und darin eingebetteten Strukturen, also Gehirn und Rückenmark. Beides wird schützend und nährend vom Liquor, der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit umgeben. Diese wird, so wie das Blut, immer wieder neu produziert und resorbiert. Daraus resultiert ein craniosacraler Rhythmus mit einer Frequenz von 6 bis 12 mal pro Minute, der sich über das Bindegewebe auf den gesamten Körper ausbreitet. Durch behutsame indirekte Arbeit am Bindegewebe, den Membranen und den Schädelknochen werden Blockaden dieses Systems wahrgenommen und gleichzeitig behandelt. Da im Bindegewebe alte Verletzungen – sowohl körperliche als auch seelische – gespeichert sind, können wir durch diese feinfühlige therapeutische Arbeit spontanen Zugang zu wichtigen tiefgehenden Erinnerungen finden und Blockierungen damit auflösen. Das Craniosacrale System wird so wieder in Balance gebracht. Dadurch, dass man indirekt mit dem zentralen Nervensystem in Kontakt ist, hat die Behandlung meistens einen weiter greifenden Effekt als die rein symptomatisch manipulative Therapie.
Diese Arbeit eignet sich zur Begleitung vieler Erkrankungen körperlicher und seelischer Art. Es können damit spezifische Probleme und Beschwerden gezielt in ihrer Heilung unterstützt werden wie z.B.: Kopf- und Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle, Migräne, Sehstörungen, Tinnitus, Gehirnerschütterungen, Nachbehandlung von Schädel- und anderen Unfalltraumata oder Operationen, Dysfunktion des Kiefergelenks, Stress und andere Symptome, die in Verbindung mit dem zentralen Nervensystem stehen.
Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn: Viele Rückenbeschwerden und Erkrankungen der Extremitäten kommen durch Blockierungen und Fehlstellungen von Wirbelgelenken zustande oder durch eine veränderte Statik. So kann z.B. eine Fehlstellung der Hüfte in Folge zu Problemen mit der Halswirbelsäule führen.
Bei der DORN-Methode werden mit einfachen, sanften Handgriffen die Wirbel und Gelenke wieder in ihre richtige Stellung gebracht. Der Patient unterstützt diese mit aktiven Bewegungen, was die Methode von der Chiropraktik unterscheidet und sie ungefährlich und ohne Nebenwirkungen macht. Die anschließende BREUSS-Massage ist eine feinfühlige, energetisch-manuelle Rückenmassage mit Johanniskrautöl, die besonders die Regeneration von Bandscheiben fördert. Eine Behandlung dauert ca. 50 min.
